Gefäßdiagnostik

Im Gefäßzentrum des St. Joseph-Hospitals stehen folgende Untersuchungsmöglichkeiten für Erkrankungen des Gefäßsystems zur Verfügung:

  • Farbcodierte Duplexsonographie
  • Dopplersonographie
  • Angiographie (DSA Technik)
  • Computertomographie
  • Phlebographie

Farbcodierte Duplexsonographie

Mit dieser völlig schmerzfreien und komplikationslosen Methode treffen Ultraschallwellen auf die Gefäße und werden je nach Beschaffenheit derselben verschieden schnell zum Empfängermikrofon zurückgeworfen. Computer in den Sonographiegeräten können Bewegung, also den Blutfluss, detektieren und auch die Geschwindigkeit messen. Diese Werte können in Farbe dargestellt werden. Fliesst das Blut zu schnell, so ist eine Gefäßverengung an dieser Stelle sehr wahrscheinlich.

Ziel ist das rechtzeitige Erkennen von bedrohlichen Durchblutungsstörungen, das Festlegen der besten Therapie für den Erkrankten und eine möglichst schmerzfreie und effektive Diagnoseerhebung ohne Doppeluntersuchungen. Hierzu stehen dem Gefäßzentrum Bremerhaven modernste technische Geräte sowie geschulte Fachkräfte zur Verfügung. Die Weitergabe von Wissen wird bei uns groß geschrieben.

Dopplersonographie

Sowohl die Halsschlagadern als auch die Beinarterien lassen sich mit der sogenannten Dopplermethode gut beurteilen. Das Dopplerverfahren ist vollkommen schmerzlos und arbeitet wie die Duplexsonographie mit Ultraschall. Durch Beschleunigung des Blutes innerhalb von Verengungen kommt es zur Veränderung des Ultraschalls, und die Verengung kann so nachgewiesen werden.

Am Bein werden die sogenannten Dopplerdrücke erhoben. Hierzu wird mittels des Dopplersignals der exakte Blutdruck im Bereich der Knöchel gemessen und mit dem systemischen Druck verglichen. Liegt der Knöcheldruck deutlich unterhalb des systemischen Druckes, liegt eine mehr oder weniger schwere Durchblutungsstörung vor.

Angiographie (Digitale Subtraktionsangiographie - DSA)

Die Durchführung der Angiographie erfolgt mit Kontrastmittel und stellt einen invasiven Eingriff dar. Durch die hohe Erfahrung der interventionellen Radiologen und Gefäßchirurgen im Gefäßzentrum Bremerhaven werden die Komplikationsrisiken jedoch minimiert.

Vorteile der Angiographie sind die exakte Darstellung des Gefäßverlaufes sowie die eindeutige Lokalisation von Gefäßverengungen und -verschlüssen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist nicht nur die Darstellung von Gefäßverengungen, es ist gleichzeitgi auch die sofortige Therapie mittels Ballonkathetern und Stents möglich. Hierzu ist kein spezieller Hautschnitt nötig.

Computertomographie (CT)

Im Gefäßzentrum des St. Joseph-Hospitals verfügt über einen hochmodernen Computertomographen, welcher auch die Erstellung von 3D-Bildern ermöglicht. Die Darstellung der großen Arterien im Körper, insbesondere der Aorta, gelingt daher besonders genau. Ausmessungen z.B. für einen Stentgraft der Aorta sind somit möglich. Das CT dient nicht nur zum Auffinden von Gefäßerkrankungen, sondern auch zur Planung der Therapie.

Außerdem eignet sich das CT zur Therapie von Patienten mit starken Schmerzen, die durch schwere Durchblutungsstörungen begründet sind. Hier wird CT-gesteuert eine Nervenblockade des N. sympathikus (Sympathikolyse) durchgeführt. Früher musste für ein solches therapeutisches Vorgehen eine große Operation (Sympathektomie) mit den damit einher gehenden Schmerzen und Risiken erfolgen. Die Untersuchung mittels CT dagegen ist absolut schmerzlos.

Phlebographie

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