- Jobs & Karrieremöglichkeiten auf:
- RSS
- Schriftgröße:
- a
- A
- =
- Seite empfehlen.
- Seite drucken.
- Medizinische Kompetenzen /.
- Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie /.
- Schmerztherapie /.
- Infos für Patienten
Informationen für Patienten
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!
Sie möchten sich in der Ambulanz der Schmerztherapie Bremerhaven anmelden?
Um Sie angemessen beraten und behandeln zu können, benötigen wir zuerst möglichst genaue Informationen bezüglich Ihrer Krankengeschichte und der Vorbehandlungen durch niedergelassene Ärzte oder in Kliniken. Deshalb bitten wir Sie, uns alle Ihnen zugänglichen Unterlagen über bisher durchgeführte Untersuchungen und Behandlungen zuzuschicken, alle Krankenhausberichte oder Arztbefunde die zum Verständnis Ihrer Schmerzen und Ihrer persönlichen Lage erforderlich sind. Bitte schicken Sie uns nur kopierte, schriftliche Befunde. Bitte keine Originale und keine Röntgenbilder zuschicken!
Sobald Ihre Unterlagen in der Schmerzambulanz eingegangen sind, bekommen Sie einen Fragebogen zugesandt. Schicken Sie diesen bitte vollständig ausgefüllt an uns zurück. Danach werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen.
Bitte haben Sie Verständnis, dass Patienten mit tumorbedingten Schmerzen vorgezogen werden und innerhalb weniger Tage einen Vorstellungstermin erhalten. Liegt bei Ihnen eine chronische, nicht tumorbedingte Schmerzerkrankung vor (Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen), müssen Sie mit einer Wartezeit rechnen, denn alle Patientenanmeldungen werden der Reihe nach bearbeitet.
Zu Ihrem ersten Termin benötigen wir einen Überweisungsschein von Ihrem behandelnden Arzt, um die Behandlung abzurechnen.
Was ist überhaupt Schmerz?
Die gängige Definition lautet: Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und auch Gefühlsereignis in Verbindung mit einer tatsächlichen oder möglichen Gewebeschädigung, aber auch ohne Gewebeschädigung (Internationale Gesellschaft zum Studium des Schmerzes). Schmerz ist also zunächst einmal ein Signal unseres Körpers, das uns über etwas Schädliches an oder in uns informiert.
Akuter Schmerz ist durchaus lebensnotwendig, da er uns auf eine drohende oder bereits eingetretene Gefahr aufmerksam macht. Ohne ein Schmerzempfinden würden wir nicht bemerken, dass beispielsweise die noch heiße Herdplatte unsere Hand schädigt, wenn wir ihr zu nahe kommen. Akuter Schmerz ist ein Wachhund unseres Körpers.
Bei einem chronischen Schmerz (Schmerzen, die bereits länger als ein halbes Jahr andauern) geht diese sinnvolle Funktion verloren. Er wird lästig, quälend oder unerträglich und kann zu einem eigenen Krankheitsbild, einer Schmerzkrankheit, werden. Die Schmerzursache selbst kann längst verschwunden oder behandelt sein, die Schmerzen aber bleiben bestehen.
Schmerzen entstehen häufig durch Schädigungen von Geweben wie Muskeln, Sehnen, Gelenken oder Nerven und werden zusammen mit anderen Informationen wie Druck oder Berührung, Wärme und Kälte von unzähligen Fühlern im Körper aufgenommen und über das Rückenmark zum Gehirn weitergeleitet. Auf dieser Wegstrecke erfährt diese Schmerzinformation vielerlei Beeinflussungen: Sie kann verstärkt oder vermindert fortgeleitet werden und wird je nach momentaner Situation und Vorerfahrung dieses Menschen mit Schmerz gefühlsmäßig eingeschätzt (Schmerzempfinden): So erlebt man beispielsweise den Schmerz als harmlosen Pieks, zermürbenden Krampf, vernichtende Schmerzattacke.
Die meisten Menschen haben schon einmal die Erfahrung gemacht, dass die gleiche Verletzung unterschiedliche Schmerzempfindungen hervorrufen kann. Eine Verletzung beim Brotschneiden zieht einen heftigen Schmerz nach sich. Geschieht die gleiche Verletzung etwa im sportlichen Getümmel auf dem Fußballplatz durch eine herumliegende Glasscherbe, wird man den Schmerz oft erst viel später und abgeschwächter bemerken. Der Grund: Der Schnitt in den Finger wird als schädlich oder gefährlich bewertet, während die Scherbenverletzung im Moment der sportlichen Aktivität weniger zählt als die Fortsetzung des Fußballspiels.
Viele Menschen haben aufgrund schmerzhafter Vorerfahrungen etwa beim Zahnarzt schon Zahnschmerzen, wenn sie nur an den Zahnarzt denken. Es gibt auch Menschen, die gar nicht (mehr) selber bewerten, ob etwas schmerzt oder nicht, sondern von anderen gelernt oder gehört haben, dass diese oder jene Verletzung, Erkrankung oder Behandlung schmerzhaft ist. Sie empfinden dann Schmerzen, obwohl es ihnen gar nicht weh tut. Es sind also viele Faktoren daran beteiligt, ob und wie stark ein Mensch Schmerzen empfindet. Dabei spielen auch unsere psychische Verfassung und Stress eine Rolle.
Selbst wenn keine Gewebeschädigung gefunden wird, die den Schmerz erklären kann, können Schmerzen empfunden werden. Und dies hat nichts mit Einbildung zu tun. Viele Menschen, die unter langjährigen chronischen Schmerzen leiden und schon viele Untersuchungen ohne fassbares Ergebnis und viele erfolglose Behandlungsversuche hinter sich haben, fürchten sich davor, als Simulanten abgestempelt zu werden und zu hören zu bekommen, ihre Schmerzen seien psychisch bedingt. Für eine rein psychische Verursachung von Schmerzen gibt es wissenschaftlich keine Belege.
Dennoch ist erwiesen, dass psychische Einflüsse bei chronischen Schmerzen fast immer eine Rolle spielen. So können Stress oder psychische Probleme den Umgang mit den Schmerzen erschweren und sie verstärken.
Welches sind die Folgen einer langen Schmerzerfahrung?
Häufig stellen sich Folgeprobleme einer Schmerzerkrankung ein, dazu können gehören:
- Vermehrter Tablettenverbrauch bis hin zum Tablettenmissbrauch und Tablettenabhängigkeit.
- Einschränkung der täglichen Aktivitäten bis zur völligen Aufgabe der Aktivitäten, von denen man sagt, dass sie das Leben erst angenehm machen (Hobbies, Genuss).
- Zunehmende Veränderungen im Gefühlsbereich, chronische Angst oder depressive Verstimmungen. Diese zeigen sich oft als Resignation oder, harmloser, als Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Antriebsarmut. Ein depressiver Mensch ist häufig empfänglicher für Schmerzen und Leiden.
Alle lange anhaltenden Schmerzprobleme führen zu verschiedenen Ausprägungen dieser Beeinträchtigungen. Im gleichen Maß, wie das Unbehagen und Unvermögen wächst, nimmt auch der Schmerz zu. Es kommt zu einem Teufelskreis.
Bei Schmerzen, die durch eine eindeutige Veränderung oder Schädigung verursacht werden, muss natürlich zuerst die Ursache behandelt werden. Das ist jedoch bei einer chronischen Schmerzsituation oft schwer oder sogar unmöglich, weil häufig keine eindeutige Ursache gefunden wird oder die Ursache nicht beseitigt werden kann.
Chronischer Schmerz ist Teil eines vielschichtigen Geschehens und hierbei spielt die Ursache häufig keine Rolle mehr.
Können wir also die Ursachen nicht oder nur teilweise beseitigen, so können wir dennoch die Schmerzen unter Kontrolle bringen und sie lindern, indem wir die oben beschriebenen Folgen abbauen und verändern und dem Betroffenen Unterstützung geben, mit seinem chronischen Schmerzproblem besser fertig zu werden . Das kann auch bedeuten zu lernen, mit und trotz eines Restschmerzes Lebensqualität zu entwickeln.
Voraussetzung einer qualifizierten Schmerzbehandlung ist, den Schmerz, den der Betroffene äußert, zu glauben und nicht in Frage zu stellen.
Was ist die Schmerztherapie?
Dies ist eine Einrichtung zur Diagnose und Behandlung von chronischen Schmerzproblemen. Die Patienten, die unsere Ambulanz besuchen, sind Menschen mit einer mehr oder weniger langen Schmerzgeschichte, deren Leiden durch andere Behandlungsmethoden bisher nicht ausreichend gebessert werden konnten. Bestimmte Voraussetzungen können eine Aufnahme zur stationären Schmerztherapie notwendig machen.
Welche Schmerzen werden in der Schmerzambulanz behandelt?
Wir behandeln hauptsächlich Patienten, deren Schmerzen trotz einer Therapie der Grundkrankheit nicht verschwunden sind oder bei denen die Ursache der Schmerzen nicht mehr behandelbar ist. Solche Schmerzen können etwa im Verlauf einer Krebserkrankung, aber auch bei anderen Krankheitsbildern wie nach Schlaganfällen, nach Verletzungen von Nerven, nach Rückenmarksverletzungen, nach Operationen jeder Art auftreten. Im Einzelnen zählen hierzu:
- Krebserkrankungen mit Schmerzen
- Chronische Rückenschmerzen
- Schwere Formen von schmerzhaften Erkrankungen der Wirbelsäule
- Fortbestehende Beschwerden nach Bandscheiben-Operationen und anderen OPs wie Nervenschmerzen, Narbenschmerzen und andere Folgezustände
- Nervenschmerzen nach Erkrankungen des Nervensystems
- Chronische Gelenkbeschwerden
- Rheumaschmerzen
- Bauch- und Brustschmerzen verschiedener Art
- Gesichts- und Kopfschmerzen
- Schmerzen bei Durchblutungsstörungen
- Schmerzen bei Morbus Sudeck, Sympathische Reflexdystrophie, CRPS
- Schmerzen während und nach einer Gürtel- (oder Gesichts-)rosenerkrankung (Zoster-Nervenschmerzen)
Bei allen Schmerzzuständen klären wir zunächst sorgfältig, ob eine behebbare Ursache des Schmerzes erkennbar und behandelbar ist. Dazu arbeiten wir eng mit den in Frage kommenden niedergelassenen und Krankenhaus-Fachärzten zusammen.
Bei leichteren Schmerzzuständen oder solchen, die erst seit sehr kurzer Zeit aufgetreten sind, wenden Sie sich bitte zunächst an Ihren Hausarzt oder einen zuständigen Facharzt. Selbstverständlich können Sie und Ihr behandelnder Arzt uns auch in diesen Fällen telefonisch oder schriftlich um Rat fragen.
Wie kann ich mich in der Schmerzambulanz anmelden?
Bitte besprechen Sie sich zunächst mit Ihrem Haus- oder zuständigen Facharzt. Sie können sich bei uns grundsätzlich nur mit einer Überweisung vom Hausarzt oder Facharzt vorstellen.
Sollten hierbei Schwierigkeiten auftreten, beraten wir Sie oder Ihren Arzt gerne telefonisch oder schriftlich. Sie können sich in Abstimmung mit Ihrem Hausarzt aber auch selbst bei uns anmelden, sofern Sie uns später einen Überweisungsschein bringen.
Was geschieht nach meiner Anmeldung?
Die Behandlung schon lange bestehender Schmerzen ist auch für Spezialisten aufwändig. Wir benötigen immer Informationen über vorausgegangene Operationen und Behandlungen und vor allem auch die Befunde von Laboruntersuchungen, Röntgenuntersuchungen, Kernspintomografien und anderer Untersuchungen. Zudem ist es für die Erstuntersuchung sehr wichtig, eine Reihe von Informationen von Ihnen bereits vorher zu erhalten, damit wir entsprechende Vorbereitungen treffen und uns evtl. mit Ärzten anderer Fachgebiete beraten können.
Daher erhalten Sie in der Regel zunächst einen ausführlichen Fragebogen. Hierin werden viele Fragen gestellt, deren Sinn Sie möglicherweise nicht gleich ersehen können: Diese Fragebögen haben sich jedoch bei chronischen Erkrankungen in allen deutschen Schmerzkliniken bewährt und gehören zum Standard einer qualifizierten Schmerztherapie. Sie helfen uns, uns auf Ihre Behandlung vorzubereiten. Sollten Sie mit dem Ausfüllen des Fragebogens Probleme haben, sind wir gerne bereit, Ihnen beim Ausfüllen zu helfen. Sagen Sie uns dann ruhig Bescheid.
Wenn Sie den Fragebogen ausgefüllt haben, senden sie ihn bitte rasch an die Schmerztherapie Bremerhaven zurück, damit Sie dann bei uns einen Termin erhalten können. Bei bestimmten Schmerzzuständen (z.B. bei Krebsschmerzen, akuter Gürtelrose, Morbus Sudeck) können wir eine zügigere Erstvorstellung vereinbaren, wenn Sie uns dies mitteilen.
In den anderen Fällen benötigt die Aufarbeitung Ihres Fragebogens und ggfs. die Beschaffung noch fehlender Befunde einige Wochen, die Wartezeit bis zum Erstvorstellungstermin beträgt bisweilen mehrere Monate. Die Behandlung lange vorbestehender Schmerzen ist zeitaufwändig. Einer Gruppe von mehreren hundert wartenden Schmerzpatienten stehen wir mit wenigen Therapeuten gegenüber.
Welche Behandlungsarten führen wir durch?
In unserer Schmerzambulanz werden die meisten gängigen und wissenschaftlich als sinnvoll angesehenen Verfahren angewandt. Darüber hinaus verweisen wir die Patienten an diejenigen Kliniken weiter, in denen spezielle Verfahren stationär durchgeführt werden, die vielleicht noch außerdem erforderlich sind, wie etwa Ergotherapie, Krankengymnastik, Psychotherapie.
Ein Großteil unserer Patienten wird beim Erstvorstellungstermin gemeinsam vom Arzt und vom psychologischen Psychotherapeuten gesehen, um den vielfältigen Aspekten einer chronischen Schmerzkrankheit gerecht zu werden.
Beim ärztlichen Ersttermin wird die Krankengeschichte anhand der vom Patienten und den vorbehandelnden Kollegen verfassten schriftlichen Angaben im Gespräch vertieft und ergänzt. Die genaue Schilderung der Schmerzen wird aufgenommen und ggf. aktualisiert. Bisherige und laufende Diagnose- und Behandlungsverfahren werden zusammengestellt. Es schließt sich eine auf das Schmerzproblem gerichtete körperliche Untersuchung an. Nach einer ersten Beratung des Patienten wird häufig bereits ein Medikamentenplan erarbeitet. Dieser Termin kann bis zu zwei Stunden dauern.
Psychologische Verfahren zur Schmerzbewältigung haben sich wissenschaftlich als nützlich zur Vorbeugung und Linderung von chronischen Schmerzen und deren psychischer Folgen erwiesen. Jahrelanges Leiden an chronischen Schmerzen geht nicht spurlos an einem vorüber, sondern hat sowohl Auswirkungen auf das persönliche Leben als auch auf das seelische Befinden sowie auf die Beziehung zu Angehörigen.
So findet zusätzlich zur ärztlichen Eingangsuntersuchung routinemäßig ein psychologisches Beratungsgespräch statt. In diesem Termin wird unsere psychologische Psychotherapeutin Sie zunächst mit wichtigen Informationen zur Entstehung und Aufrechterhaltung von chronischen Schmerzstörungen versorgen um dann gemeinsam mit Ihnen zu klären, ob ein sogenanntes Veränderungsanliegen besteht.
Anschließend stimmen wir ein individuell zugeschnittenes interdisziplinäres Behandlungskonzept für den Patienten ab, je nach Erfordernissen eine Kombination aus Medikamenten, psychologischer Schmerztherapie, Verhaltenstherapie zur Schmerzbewältigung, Krankengymnastik und/oder weiteren Verfahren.
Spezielle medizinische schmerztherapeutische Verfahren
- Zu den bei uns eingesetzten Verfahren gehört beispielsweise die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), ein schmerzloses Verfahren mit Strom, das der Patient selbst zur Schmerzbeeinflussung anwenden kann.
- In vielen Fällen ist eine medikamentöse Behandlung notwendig. Oft versagt sie nur deshalb, weil zu wenige oder die falschen Medikamente oder in falscher Zusammensetzung vorher versucht wurden. Es ist oftmals eine Beratung und Umstellung der Medikation hilfreich.
- In schweren Fällen gehört hierzu auch der Einsatz von sehr stark wirksamen Schmerzmitteln, sogenannter Opioide einschließlich Morphin. Früher noch weit verbreitete Ängste vor Sucht und Gewöhnung haben sich glücklicherweise zumeist als unbegründet erwiesen.
- Bei einer Reihe spezieller Erkrankungen können jedoch Medikamente nicht ausreichen. Hier verfügt die moderne Schmerztherapie heute über ein reiches Spektrum von Methoden, die von Nerven- oder sogenannten Sympathikusblockaden bis hin zum Einbau von speziellen Pumpen oder Stimulationssystemen reichen. Diese sind natürlich nur in besonderen Fällen erforderlich.
- In bestimmten Fällen sind auch bei Schmerzpatienten keine speziellen medizinischen Verfahren erforderlich.
Spezielle psychologische Schmerzpsychotherapie
Sie haben die Möglichkeit in Einzelkontakten Ihre persönliche Situation im Zusammenhang mit der Schmerzentwicklung und -aufrechterhaltung zu reflektieren. Beratungstermine oder psychotherapeutische Leistungen im Zusammenhang mit Ihrer Schmerzbehandlung können dann über die Ambulanz angeboten werden oder wir sind Ihnen bei der Vermittlung einer langfristigen Psychotherapie bei niedergelassenen Behandlern behilflich.
Angebote:
- Schmerzbewältigungstraining
- Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
- Imagination
- Achtsamkeitsbehandlung
- Biofeedback
- Kognitive Verhaltenstherapie
- Beratung von Angehörigen
- Spezielle Behandlung bei einer Krebserkrankung (Psychoonkologie)
Physiotherapie
Die Physiotherapeutin (Krankengymnastin) arbeitet eng mit dem Team zusammen. Sie erstellt auf Anweisung der Ärzte mit und am Patienten einen körperlichen Untersuchungsbefund. Der erhobene Befund bildet die Grundlage der anschließend empfohlenen Therapiemaßnahmen.
Angebote:
- Krankengymnastik einzeln und in der Gruppe
- Medizinische Trainingstherapie (MTT)
- Gerätetraining
- Haltungs- und Gangschule
- Sturzprophylaxe / Frakturprophylaxe
- Pacing (engl. Pace = Stufe) Pacing ist die stufenweise Steigerung alltäglicher Aktivitäten durch gezieltes Einbauen von Pausen
Wann ist eine stationäre Schmerztherapie notwendig?
Eine stationäre Schmerztherapie ist bei einer Minderzahl der Patienten notwendig. Sie kann aber z.B. nach risikoreicheren Eingriffen erfolgen, bei denen anschließend eine Überwachung erforderlich ist. Sie ist oftmals wichtig bei Patienten, die leider von Schmerzmedikamenten abhängig sind, so dass eine vernünftige Therapie erst beginnen kann, wenn zuvor ein Entzug durchgeführt wurde.



