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Montag, 16.08.2010
22. Bremerhavener Onkologisches Kolloquium
Sa. 11.9.2010, 10:00 - 13:30 Uhr im Klimahaus Bremerhaven
Referenten:
Dr. med. Julie Schanz
Hämatologie und Onkologie, Georg August Universität Göttingen:
Myelodysplastisches Syndrom
Stefan Unger
ifi-Institut für Interdisziplinäre Medizin, Hamburg:
HIV + Reisen – Reisen + HIV
Dr. med. Gunhild Keller,
II. Medizinische Klinik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf:
Erkennen und Therapieren chronischer Leukämien am Beispiel der CML
Prof. Dr. med. Gerd D. Burchard,
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg:
Impfen bei Risikopatienten/Immunsupprimierten
Diskussion und Fallbesprechung
Leitung und Moderation:
Prof. Dr. med. Hans-Heinrich Heidtmann
Medizinische Klinik, St. Joseph-Hospital, Bremerhaven
Die myelodysplastischen Syndrome können heute immer besser eingeteilt werden. Zwischen Niedrigrisikoformen (wie der refraktären Anämie) und Hochrisikofaktoren mit Übergang in die sekundäre akute myeloische Leukämie gibt es ein großes Spektrum von Unterformen, die unterschiedliche Therapieansätze erfordern. Die Therapieoptionen haben erfreulicherweise zugenommen. Einen Überblick über dieses Kapitel wird uns Frau Dr. Julie Schanz geben.
Patienten mit einer HIV-Erkrankung können heute gut therapiert werden und oft eine fast normale Lebenserwartung erhoffen. Bei Auslandsreisen sind jedoch spezifische Kaudtelen zu berücksichtigen. Andererseits besteht heute für den Fernreisenden in gewissen Auslandsregionen ein erhöhtes Risiko durch hohe HIV-Prävalenz, das häufigste Ereignis auf Reisen ist der Unfall, Eine eventuell nachfolgende Behandlung in einem lokalen Krankenhaus stellt ein erhebliches Risiko dar. Zu diesem Thema wird uns Herr Stefan Unger vom ifi-Institut aus Hamburg einen Überblick geben.
In der Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie war es durch Einführung eines
spezifischen Tyrosinkinaseinhibitors zu einer therapeutischen Revolution gekommen.
Inzwischen liegen weitere Entwicklungen vor, die sich nach neuesten Erkenntnissen auch für die Primärbehandlung eignen. Hierüber werden wir von Frau Dr. Gunhild Keller aus Hamburg-Eppendorf hören.
Schließlich wird uns Herr Prof. Dr. Burchard vom Bernhard-Nocht-Insitut aus Hamburg ein Referat über das Impfen bei Risikopatienten und Immunsupprimierten halten.
Informationen erhalten Sie beim Veranstalter des Kolloquiums, Prof. Dr. H.-H. Heidtmann, Tel. 0471 / 4805-680, heidtmann(at)josephhospital.de



